Im Jahr 1726 oder 1727 ließ sich in Waldsassen der Drucker Daniel Carl Witz nieder, entweder auf Wunsch oder zumindest mit ausdrücklicher Befürwortung des bibliophilen Abtes Eugen Schmid. In der neu gegründeten Offizin entstanden nicht nur allerlei Gelegenheitsdrucke für die Abtei, sondern auch mehrere von den Mönchen erarbeitete Editionen theologischer Schriften. Nach Witz‘ Tod im Jahr 1742 übernahm zunächst seine Witwe Maria Ursula den Betrieb, ab 1759 Johann Martin Hölbling, Sohn...
Im Jahr 1780 unternahm der Zisterziensermönch Stephan Schenk aus Ossegg/Osek eine Reise „zu den Heiligen drei Königen in der Stadt Köln“, dokumentiert in seiner handschriftlichen „Descriptio Itineris ad Sanctos Tres Reges in urbe Coloniensi“. Anschließend reiste er noch bis nach Ostende weiter. In der Nähe von Antwerpen besuchte er die Zisterzienserabtei St. Bernhard an der Schelde/Sint Bernaerdts-op't Schelt im heute belgischen Hemiksem und notierte u.a.: „Ebenda befindet sich...
Fundstück und Lektürefrucht aus der Literatur zur Geschichte des Klosters Kamp: ein barockes Idealporträt des Abtes Giselbert, der ca. 1268–70 in Waldsassen amtierte.