Oberpfälzer Klöster

 

Der Sammelbegriff „Oberpfälzer Klöster“ kann aus historischer Sicht zweierlei bedeuten. Es können die Klöster gemeint sein, die im heutigen Regierungsbezirk Oberpfalz liegen; oder aber diejenigen Konvente, die bis zur Säkularisation 1802/03 im Territorium der „Oberen Pfalz“ lagen. Vor allem diesen klösterlichen Stätten und Gemeinschaften wird hier Aufmerksamkeit geschenkt – und auch ähnlichen Ordenseinrichtungen wie dem Amberger Jesuitenkolleg oder den Ritterordenskommenden.

 


Funde

 

Manchmal sind Funde von Quellen und historischen Überresten zu unbedeutend, um eine Würdigung in gedruckter Form zu finden. Manchmal sind sie wichtig, sodass ein Austausch über sie geboten scheint. Manchmal sind sie zu reizvoll, um sie als Finder für sich zu  behalten. Der Oberpfälzer Klosterblog möchte Platz für solche Funde bieten.

 

Gastbeiträge sind willkommen!

Ereignisse

 

Auch in unserer säkularen Welt strahlen die Klöster auf ihre Umgebung aus. Wo es noch Konvente gibt, treten sie nicht nur als religiöse, sondern auch als kulturelle und wirtschaftliche (Inter-) Akteure auf. Wo das Ordensleben erloschen ist, wirkt seine Geschichte trotzdem oft nach – im kulturellen Gedächtnis der Anwohner beispielsweise oder in der touristischen Attraktivität der ehemaligen klösterlichen Stätte. Der Oberpfälzer Klosterblog möchte Platz bieten, auf derart geprägte Phänomene und Ereignisse aufmerksam zu machen.

 

Gastbeiträge sind willkommen!

Reflexionen

 

Vieles, was mit den klösterlichen Stätten und in ihrem Umfed geschieht, ist diskussionswürdig, gelegentlich auch fragwürdig. Vieles ist auf den Diskurs regelrecht angewiesen. Der Oberpfälzer Klosterblog ist offen für Reflexionen über Ereignisse und Planungen.

 

Gastbeiträge sind willkommen!

Materialien

 

Hier ist Platz für Open Access-Artikel, Text- und Bildquellen zu den Oberpfälzer Ordenshäusern.

In einem Literaturverzeichnis sind die im Blog berücksichtigten Publikationen aufgelistet. 


Abb. der Diashow: Luftaufnahme des Klosters Michelfeld: http://www.oberpfalz-luftbild.de;  alle übrigen: Georg Schrott.


NEUESTER BEITRAG:

1921–2021 Abtei Speinshart: die Jubiläumsfestschrift

Ursprünglich handelte es sich bei der vorliegenden Schrift um eine theologische Abschlussarbeit des Speinsharter Chorherren Johannes Ernstberger, vorgelegt im Fach Kirchengeschichte. Thematisch passend wurde sie nun, zum 100. Jubiläum der Wiederbesiedelung des Klosters, als Festschrift veröffentlicht.

Dem eigentlichen Thema ist auf gut 30 Seiten die Geschichte des Klosters und Ortes von der ersten Gründung bis ins 20. Jahrhundert vorangestellt. In die Beschreibung der Wiederbesiedelung ist noch eine zehnseitige Geschichte des Mutterklosters Tepl eingeschaltet. Es verbleiben gut 60 Seiten, die sich den Gründungsvorgängen im frühen 20. Jahrhundert und der weiteren Klostergeschichte widmen.

Einer Jubiläumsfestschrift kommt eine gewisse institutionelle und historische Würde zu. Im Hinblick darauf hätte der Publikation eine intensivere verlegerische Betreuung im Hinblick auf Lektorierung und Layout gut getan. Jedenfalls aber ist nun die Wiederbegründung und die Geschichte der letzten hundert Jahre von Speinshart ausführlicher dargestellt als im bisher vorliegenden Schrifttum.

Ernstbergers Darstellung basiert für die Zeit von 1921 bis 1935 wesentlich auf einer Klosterchronik, die danach leider abbricht. In der Einleitung kündigt der Autor deren bevorstehende Edition durch seinen Mitbruder P. Benedikt Schuster an. Ordens- und Regionalhistorikerinnen und -historiker dürfen sich also auf weiteres wertvolles Material zur Speinsharter Geschichte im 20. Jahrhundert freuen.

 

Lit.:

[Ernstberger, Johannes Bosco:] 1921–2021 Abtei Speinshart. Die Wiederbesiedelung der Abtei Speinshart durch das Stift Tepl im Jahre 1921. Festschrift zum Jubiläum am 2. Oktober 2021, Pressath 2021.