In der neuesten Ausgabe der „Studien und Mitteilungen zur Geschichte des Benediktinerordens und seiner Zweige“ ist ein Beitrag mit Bezug zur Oberen Pfalz zu finden: ein Artikel über Johannes Gualbertus ForsterOSB (1657–1727). Er legte 1679 in Prüfening die Gelübde ab. 1695 wurde er zum ersten Abt des wiederbegründeten Klosters Weißenohe bestimmt. Aus Prüfening brachte Forster offenbar ein größeres Konvolut von Predigtmanuskripten mit in seine neue klösterliche Heimat. In den...
Über die Bibliothek der ehemals oberpfälzischen Benediktinerabtei Weißenohe im 18. Jahrhundert ist nur sehr wenig bekannt. In der Provinzialbibliothek Amberg weisen lediglich fünf Werke in neun Bänden eine gesicherte Weißenoher Provenienz auf. Außerdem ist bekannt, dass sich die Konventualen Johann Nepomuk Lingl (1758–1816) und Willibald Schrettinger (1772–1851) gegen Ende des 18. Jahrhunderts mit den Schriften Kants und anderer zeitgenössischer Philosophen befassten. Nun weisen...