In der neuesten Ausgabe der „Studien und Mitteilungen zur Geschichte des Benediktinerordens und seiner Zweige“ ist ein Beitrag mit Bezug zur Oberen Pfalz zu finden: ein Artikel über Johannes Gualbertus ForsterOSB (1657–1727). Er legte 1679 in Prüfening die Gelübde ab. 1695 wurde er zum ersten Abt des wiederbegründeten Klosters Weißenohe bestimmt. Aus Prüfening brachte Forster offenbar ein größeres Konvolut von Predigtmanuskripten mit in seine neue klösterliche Heimat. In den...
Mitten im Zentrum der Stadt Wien stand von 1414 bis 1786 das Augustiner-Chorherrenstift St. Dorothea. Dann fiel es den Klosteraufhebungen durch Kaiser Joseph II. zum Opfer. Wenigstens blieb das Archiv erhalten und wurde vom Stift Klosterneuburg übernommen. Aus dessen Beständen erstellt derzeit Walter Zechmeister ein Professbuch des ehemaligen Augustinerkonvents. Im 2. Band, erschienen in diesem Jahr, ist unter anderem ein Biogramm des Chorherrn Georg Röckhl zu finden. Der Inhalt ist schnell...
Max Schmitz, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Université catholique de Louvain, hat vor kurzem bereits die Bestände der ersten Bibliothek von Weißenohe untersucht, die durch Kataloge aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts gut dokumentiert sind, aber im Zuge der Reformation wahrscheinlich verloren gingen. Jetzt liegt eine parallele Untersuchung des Autors zur Bibliothek der Benediktinerabtei Michelfeld vor. Ein Teil der Bücher sollte 1587 oder später nach Heidelberg transportiert...