Aus welchem Anlass ließ Andreas Bernreuther aus Waldsassen wohl diese Glückwunschkarte drucken? Ist es eine Neujahrskarte? Empfänger des vorliegenden gelaufenen Exemplars war der „Wohlgeborene“ Herr Heinrich Hagenah, Maschinenmeister, anscheinend in der Waldsassener Klinkerfabrik. Weitere Informationen enthält die Karte nicht. Auch Lithograph und Verlag sind nicht vermerkt. Der Poststempel ist undeutlich, scheint aber das Jahr 1910 anzugeben. Ganz rechts ist vor der Klosteranlage noch...
Handelt es sich hier um eine Weihnachtskarte oder um ein frühes Dokument von nordoberpfälzischem Wintertourismus? Die zweifarbige Lithografie zeigt in einer Vignette mit neobarock geschwungenen, in den Karton geprägten Umrisslinien eine Fotografie der verschneiten Waldsassener Stiftskirche. Von den Unterkanten des Bildausschnitts hängen – ebenfalls geprägte – Eiszapfen herab, ebenso vom oberen Rand der Ansichtskarte. Auf der Zeichnung links daneben fährt jemand unter einem Nadelbaum...
Weihnachten liegt gut zwanzig Meter entfernt, jedenfalls, wenn man in der Stiftsbasilika Waldsassen steht. Das Fresko, das die Anbetung der Hirten zeigt, befindet sich hoch oben in der Langhaus-Wölbung und ist Teil eines Bilderzyklus zum Freudenreichen Rosenkranz. Der Maler Johann Jakob Stevens von Steinfels (1651–1730) hat sein Bild sinnvollerweise auf Fernsicht komponiert. Details, die in der Distanz mit bloßem Auge sowieso nicht wahrnehmbar wären, ließ er weg. Der Künstler...
Zum Weihnachtsfest einige Eindrücke aus einem „Krippenspiel“, verfasst von dem Salzburger Pater comicus und nachmaligen Michelfelder Abt Wolfgang Rinswerger (1658–1721).
Eine barocke Kastenkrippe aus der Basilika Waldsassen, geschnitzt von Andreas Burgl und mit filigranem Drahtwerk verziert von Fr. Adalbert Eder.
GESEGNETE WEIHNACHTEN!